Zu Besuch bei der Leistelle Saar und dem Rettungshubschrauber Christoph 16

 

Wie sieht es eigentlich in einer Alarmzentrale aus? Wer arbeitet da?

Das sind häufig gestellte Fragen der Jugendfeuerwehr. Diese Fragen werden zwar von allen Betreuern beantwortet, aber nur die Theorie ist auch nicht alles um die Neugier eines Jugendfeuerwehrmitgliedes zu frieden zu stellen. So etwas möchte man hautnah sehen und erleben. Also nahmen wir kontakt mit der ZRF (Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung) auf und haben einen Besichtigungstermin vereinbart. Am Samstag, den 05.04.2014 machten wir uns morgens auf den Weg zur Leitstelle Saar, auf den Saarbrücker Winterberg. Dort angekommen, wurde die Gruppe auch schon freundlich von Herrn Andreas Bost, Schichtführer und zuständig für die Besichtigungen  empfangen. Als erstes zeigte uns Herr Bost das Highlight, den Rettungshubschrauber "Christoph 16". Hier wurde uns auch erklärt, warum dieser Rettungshubschrauber "Christoph" heißt. Christoph kommt nämlich vom Schutzpatron Christophorus. Technische Details wie maximale Fluggeschwindigkeit, Höhe, Triebwerksleistung und vieles mehr wurde uns hier sehr anschaulich erklärt. Die Aufgaben der Rettungshubschrauberbesatzung  hat man uns ebenfalls erläutert. Den Rettungshubschrauber Christoph 16 mal aus der Nähe und das vorhandene Equipment zu sehen, ist schon erstaunlich. Auch die Sicht eines Patienten im inneren des Hubschraubers war ganz interessant. Im Anschluss ging es dann in die Leitstelle selbst. Ein bemerkenswerter Arbeitsplatz. 3 große Monitore an einem Arbeitsplatz, eine Telefonanlage, eine riesige Saarlandkarte, Funkgeräte, und mehrere riesige Bildschirme an der Wand. Faszinierend. 15 Disponenten können hier gleichzeitig arbeiten, um Feuerwehreinsätze und medizinische Notfälle zu koordinieren. Auf diesen Bildschirmen konnten wir dann sehen, welches Rettungsfahrzeug sich auf der Wache befindet oder welches gerade  unterwegs zu einem Einsatz ist. Auch die Feuerwehren sind auf  diesen Großbildschirmen ersichtlich. Einsatzbereit oder nicht, alles ist hier auf dem riesigen Bildschirmen hinterlegt. Für Großschadenslagen gibt es in einem Nebenraum noch weitere fünf Arbeitsplätze. Im Hintergrund ging der normale Dienstbetrieb der Leitstelle weiter. Verschiedene Notrufe konnten wir mitverfolgen. Auch den Start des Rettungshubschraubers Christoph 16 haben wir an diesem Tag hautnah erleben dürfen, was bei der Jugendfeuerwehr mehr als nur erstaunen auslöste.

Nach fast 2 Stunden und um sehr viele Informationen und erstaunliche Eindrücke reicher, traten wir dann den Heimweg an. Ein Mittagessen in einem sehr bekannten  Burgerfachgeschäft rundete den mehr als gelungenen Tag für die Jugendfeuerwehr und die Führungskräfte ab. Der Besuch auf der Leitstelle Saar war nicht nur für die Jugendfeuerwehr sehr interessant, auch für unseren Gemeindefunkwart, die Jugendbetreuer und unsere Führungskräfte. Alles in allem hat sich die Besichtigung absolut gelohnt.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal rechtherzlich bei Herr Andreas Bost, für die tolle, anschauliche und sehr interessante Führung bedanken. Ein weiterer Dank gilt auch dem Schichtführer Herr Frank Rupp, für die extra Vorstellung mit den Saarwellinger Führungskräften.

 

Dell Martin

Gemeindejugendbeauftragter

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